Das Klassenzimmer im Grünen

Ein Bildungsprojekt der Naturschutzverbände NABU und BUND

Nur was wir kennen und lieben, werden wir auch schützen.“

 

Im Sinne dieses Leitgedankens unterstützen NABU und BUND Pädagoginnen und Pädagogen dabei, ihren Schülern außerhalb des Klassenzimmers naturwissenschaftliche Lerninhalte nahe zu bringen - und zu vermitteln, wie wertvoll und schützenswert die heimische Natur  ist.

 

Denn durch zunehmende Technisierung und Digitalisierung geht vielen Kindern und Jugendlichen der Bezug zu Natur und Landschaft verloren.  Ihr Wissen über Lebensräume und deren Entstehung sowie Kenntnisse über Pflanzen und Tiere schwinden ebenso wie der emotionale Bezug und die Wertschätzung der Natur.

 

Doch immer wenn Kinder, gleich welcher Altersstufe, die Natur selbst erforschen dürfen, weckt dies ihre Begeisterung und die Freude an wissenschaftlichem Lernen. Indem die Schüler die Natur mit allen Sinnen erleben, verstehen sie die fachlichen Inhalte und durch eigenes Handeln "begreifen" sie auch komplexe Zusammenhänge. 

 

 

Die Teilnahme am "Klassenzimmer im Grünen" ist  einfach: 

 

Jede Schule, die das Angebot  wahrnimmt, muss lediglich Material und Fahrtkosten für die Schüler tragen.

 

Die Arbeit der Umweltbildner wird durch die Ortsgruppen der Naturschutzverbände von Überlingen, Owingen und Sipplingen
ermöglicht und gefördert.

 

Sponsoren für dieses Projekt werden jedoch stets dringend gesucht, Spenden gerne angenommen.

 

 

Weitere Informationen und Anmeldungen für Schulklassen bitte per Download des PDF-Flyers oder direkt per E-Mail oder Telefon im Umweltzentrum Überlingen.

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Flyer "grünes Klassenzimmer" zum Download
Klassenzimmer im Gr 2018.pdf
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Das grüne Klassenzimmer

im Waldkindergarten Uhlingen-Mühlhofen

Im April 2018 lernten die Kinder des Waldkindergartens Uhlingen-Mühlhofen den europäischen Grauwolf näher kennen. Die Kinder erzählten zu Hause Ihren Eltern anschliessend  wieviel so ein Wolf  wiegt , wie groß  er ist, was er frisst und vieles mehr.


Grünes Klassenzimmer Thema "Wiese"

20. Juni 2017

Schüler und Schülerinnen der Wiestorschule Überlingen aus der ersten und zweiten Klasse, untersuchten im Rahmen des NABU-Projektes "Grünes Klassenzimmer" den Lebensraum Wiese.


Grünes Klassenzimmer Burgbergschule Nov.16

Das Thema war für die 2. Klasse und Lehrerin Frau Scholten: Waldtiere im Herbst/Winter


"Grünes Klassenzimmer" Wiestorschule 2014

Anfang November 2014 besuchten Frau Aguirre de Kaysers (NABU/BUND grünes Klassenzimmer Projektleiterin) und der Überlinger Imker Herr Wehrle die ersten und zweiten Schulklassen von den Lehrkräften Frau Latk, Frau Mendler und Frau Steinwand. Die etwa 60 Kinder waren im Alter zwischen 6 und 8 Jahren und bekamen anschaulich Wissen rund um die Honigbiene vermittelt.

Bericht von der Lehrkraft Frau Edith Steinwand für die Klassen der Wiestorschule Überlingen E1, E2 und E3

Zum Thema Bienen organisierte Frau Aguirre von der NABU- Ortsgruppe Überlingen für uns ein erstes Treffen mit Herrn Wehrle.

Da die Temperaturen draußen für die Bienen schon zu niedrig waren, kamen Frau Aguirre und Herr Wehrle mit voller Bienenausstattung zu den drei jahrgangsgemischten Eingangsklassen (E1,E2,E3) der Wiestorschule in die Klassenzimmer, um uns dort jeweils in zwei Unterrichtstunden viel Wissenswertes über das fleißige Bienenvolk zu vermitteln.

Mit Bildern und Imkerausstattung zum Anfassen konnte Herr Wehrle uns das Leben der Bienen und den Umgang mit den Bienen nahe bringen. Hatte er doch auch einige seiner „Mädels“ mitgebracht, die von ihm mit Karla, Hilde oder Erika angesprochen wurden. Nicht, dass er sie wirklich alle mit Namen kennen würde. Nein, das könne er nicht. Aber Bienen sind wertvolle Lebewesen, die Unvorstellbares leisten, und die im Naturkreislauf unentbehrlich sind. Sie spüren es, wenn wir sie wertschätzen und mit ihnen achtungsvoll umgehen.

Und das Honigschlecken am Ende war nach all den Informationen eine süße Belohnung fürs Aufpassen und Mitmachen: Tannen-, Blüten- oder Kastanienhonig – einer köstlicher als der andere!

Wir freuen uns schon jetzt auf einen Ausflug zu Herrn Wehrle und seinen Bienen im Frühling, wenn es dann bei den Bienen wieder rund geht.

 


Projekt Naturschutz: Junge Leute und der NABU

Ein Beispiel für eine "grüne Klassenzimmer" Aktion

Schüler der Constantin-Vanotti-Schule lernen den NABU Überlingen kennen

In der letzten Schulwoche fanden an der CVS Projekttage zum Thema „Mensch und Natur“ statt. In diesem Rahmen wollten die Teilnehmer des Projekts „Naturschutz in Überlingen“ mehr über die schützenswerte Natur in Überlingen und Umgebung erfahren.

Begleitet von den Lehrkräften Frau Weickgenannt und Herr Linder trafen die Schüler die Geschäftsführerin des NABU Überlingen, Frau Aguirre de Kaysers, und zwei im NABU aktive Ehrenämtler, den Pensionär Herrn Schrödter und den Landwirt und Landschaftspfleger Herr Weyers. Herr Schrödter referierte über den Fledermausschutz in der Region.

Kernaufgabe der Naturschützer sei es, Fledermausquartiere in Dachstühlen, Kellern, Höhlen u.a. ausfindig zu machen und diese Rückzugsräume auf vielfältige Art zu schützen. Des Weiteren werde für den Erhalt alter Bäume gesorgt, da diese nicht nur Vögeln, sondern auch Fledermäusen Lebensraum böten. Über konkrete Schutzmaßnahmen für die heimischen Fledermausarten hinaus erfuhren die Schüler auch eine Menge über die weltweite Artenvielfalt und die Lebensweise von Fledermäusen.

Herr Schrödter betonte hierbei einen wichtigen Grundsatz von Naturschützern: „Nur was wir kennen, können wir schützen“.

In diesem Sinne führte Gerhard Weyers die Schüler anschließend in den Mikrokosmos Streuobstwiese ein. Herr Weyers verfolgt beruflich wie privat das Ziel, die heimische Obstsortenvielfalt zu dokumentieren und zu erhalten. Bei seiner Führung durch eine von ihm naturnah bewirtschaftete Streuobstwiesenfläche am Oberen St. Leonhard erläuterte er sehr anschaulich, wie Pflanzen und Tiere hier zusammenleben. Erneut wurde der Wert alter bzw. abgestorbener Bäume als artenreicher Lebensraum deutlich. Besonderen Wert legt Herr Weyers auf eine praktisch umsetzbare Art des Naturschutzes, der die ökonomischen Erfordernisse der ansässigen Landwirte berücksichtigt. Herr Weyers weiß praktischen Rat, Konflikte zwischen Ökonomie und Ökologie in der Bewirtschaftung von Streuobstwiesen abzuschwächen.

Abschließend informierte Frau Aguirre de Kaysers über die Projektvielfalt des NABU. Ergänzend zu Genanntem erfuhren die Schüler u. a. über den regionalen Eulen-, Dohlen-, und Falkenschutz und über die Hilfe für heimische Amphibien.

 

Der NABU heißt jeden Interessenten herzlich willkommen und freut sich vor allem über junge Leute, die im Sinne des Naturschutzes eine Jugendgruppe bilden wollen, denn, so Frau Aguirre de Kaysers:

„Naturschutz bist DU.“

 

(Autor von Text und Foto : Constantin-Vanotti-Schule Juli 2014)