Tipps zur Vogelfütterung

Ein Thema das von Experten kontrovers diskutiert wird

Der NABU empfiehlt die Vogelfütterung als einmalige Möglichkeit für Naturerlebnis und Umweltbildung.

Bedrohte Vogelarten profitieren nur sehr wenig von den Fütterungen, für einen aktiven Vogelschutz empfiehlt sich daher eher das Angebot von Nistmöglichkeiten und die Gestaltung von naturnahen Gärten.

Grundsätzlich ist eine Vogelfütterung das ganze Jahr über möglich, aber vor allem im Winter empfehlenswert.

Die niedrigen Temperaturen im Winter, besonders bei Frost und Schnee, ziehen Futterstellen mehr Vögel an und das Wachstum von Krankheitskeimen ist gehemmt, somit ist eine bessere Hygiene während den Fütterungen gewährleistet.


Sollten sie auch über die Sommermonate hinweg eine Fütterung in Betracht ziehen, sollten sie bei ersten Anzeichen von erkrankten Vögeln, sowohl das Füttern wie auch die Bereitstellung von Trinkgefäßen sofort einstellen, um weitere Krankheitübertragungen nicht zu begünstigen.

Zudem sollten sie generell Futterspender wählen (am besten Futtersilos), in denen keine Verunreinigungen durch Kot möglich sind.

Futterspender sollten vor Wind, Schnee und Regen weitgehendst geschützt sein um ein durchweichen bzw. vereisen der Nahrung und auch Schimmel vorzubeugen.

Geschützt plazierte Spender sind wartungsfrei, eine Reinigung (Handschuhe und heißes Wasser) alle paar Monate ist dann ausreichend.

Die Aufhängung sollte weder an Glasflächen (Vogelschlag!) , noch an Gebüschen (Katzen) erfolgen, ideal ist also eine gut übersichtliche Stelle.


Ausfühliche Informationen und weitere Praxistips, auch die Auswahl des geeigneten Futters, bietet der NABU Bundesverband auf seiner Website unter dem Link:

http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/tippsfuerdiepraxis/winterfuetterung/