Vogelschlag

oder

Fassadenverunreinigungen durch Vogelkot

Großflächige Fensterscheiben werden immer wieder zur tödlichen Falle für unsere heimischen Vögel, die das Hindernis nicht oder zu spät wahrnehmen.

Hochtransparente Vogelsilhouetten-Motive schützen Vögel vor dem Aufprall auf Glasflächen.

 

Des weiteren kann man mit Spezialfilzschreiber, einem sogenannten Birdpen , die Glasflächen behandeln.

Für Menschen fast unsichtbar, werden die Applikationen  von den Vögeln als Hindernis wahrgenommen. Diese sollten aber engmaschig angebracht werden um einen Effekt zu erzielen.

 

Die Broschüre des NABU „Glasflächen und Vogelschutz“ zeigt verschiedene Beispiele auf und erläutert wie bereits in der Planungs- und Bauphase eines neuen Gebäudes das Vogelschlagrisiko vermieden werden kann.

Auch nachträglich lassen sich die Risiken noch reduzieren.
Die Broschüre kann für zwei Euro plus Versandkosten beim NABU bestellt werden: NABU Baden-Württemberg, Tübinger Str. 15, 70178 Stuttgart, Tel. 0711-966 72 12 oder Service@NABU-BW.de

Um Fassadenverunreinigungen durch Vogelkot vorzubeugen hat sich die Anbringung von Kotbrettern bewährt , die man leicht selbst aus zwei Brettern bauen kann.

Die Kotbretter werden etwa 60 cm unter den Nestern als Auffangeinrichtung angebracht. Der aufgefangene Kot ist  als Blumendünger sehr gut geeignet.