Insekten-Garten-Schau von NABU und BUND auf der LaGa

Praktische Tipps für insektenfreundliche Gärten

Wenn wir Menschen an Insekten denken, dann oft zuerst an stechende Mücken, lästige Wespen am Kaffeetisch, Läuse an den Rosen … Kurz, sie sind – bis auf Sympathieträger wie Bienen und Schmetterlinge  nicht die beliebteste Tiergruppe. Und dass nur noch wenige Insekten sommers die Autoscheiben verkleben, stört kaum jemand. Doch Fakt ist: Insekten sind ein unabdingbarer Teil der Natur und unserer Öko-Systeme. Und Fakt ist auch: Ihre Zahl schwindet dramatisch.

 

Zwar sind die Sechsbeiner mit 40.000 bekannten Arten von Käfern, Ameisen, Fliegen etc. allein in Deutschland die größte Tiergruppe überhaupt. Doch ihre Biomasse ist hier in den letzten Jahren um rund 75 Prozent (!) geschrumpft, wie 73 Studien (z.B. die Krefelder Studie) belegen. Über 7.800 Insektenarten stehen als bedroht auf der Roten Liste. Diese dramatische Situation hat sich inzwischen zwar herumgesprochen. Aber der Erkenntnis müssen nun dringend Taten folgen, um die unersetzliche Insektenwelt zu erhalten.

 

Aus diesem Grund widmen NABU und BUND Überlingen den Insekten auf der Landesgartenschau einen eigenen Ausstellungsbereich - die "Insekten.Garten.Schau". Das Ziel: den Besuchern durch praktische Tipps und lebendiges Anschauungsmaterial zu zeigen, wie sich jeder Garten in ein natur- und insektenfreundliches Biotop verwandeln lässt. 

Der eigene Garten als Insektenparadies

 

Vom Käferkeller über die Steinpyramide und das Sandarium bis hin zur Insektennisthilfe: Anhand solcher anschaulichen Beispiele zeigt die Ausstellung, was GartenbesitzerInnen für die heimische Artenvielfalt, für Insekten und andere Tiere tun können. 

 

Und das mit ganz einfachen Mitteln: Schon kleine Veränderungen im Garten können Wunder wirken und vielfältiges Leben hervorbringen. Und je mehr Wildnis wir im eigenen Garten wagen, desto mehr wird er sich Schritt für Schritt in ein vielfältiges Naturbiotop verwandeln.

 

Steinhummel auf Klee, Foto: Helge May
Steinhummel auf Klee, Foto: Helge May

Die Ausstellung wird online begleitet und vertieft

Wer sein auf der Ausstellung erworbenes Wissen später nochmals abrufen und vertiefen möchte, kann dies bequem von zu Hause aus auf der "www.insekten.garten.schau.de". Auf dieser Internetseite haben wir weitere Tipps, Informationen und nützliche Links nicht nur für Gartenbesitzer zusammengestellt. Über QR-Codes  können die Ausstellungsbesucherinnen aber auch bereits vor Ort mit dem Mobiltelefon darauf zugreifen.

 

Hier geht's direkt zu unserer Themen-Webseite www.Insekten.Garten.Schau.de >

Wildblumenwiese, Foto:
Wildblumenwiese, Foto: