Willkommen beim Naturschutzbund Überlingen

Für Mensch und Natur

Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden,

die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

Die NABU - Gruppe Überlingen, setzt sich mit dem regionalen Natur- und Umweltschutz im Bodenseekreis und darüber hinaus, auseinander.

+++ A K T U E L L E S +++

Sommerferienaktion des NABU

Jeweils Freitags 29.07. und 15.08.16

Die   NABU+BUND Familiengruppe gestaltet in diesem Jahr unter der Leitung von Christina Aguirre de Kaysers ( Volkswirtin im nachhaltigen Ressourcenmanagement und Umweltberaterin), das diesjährige Sommerferienprogramm der Stadt Überlingen mit.

Die Erkundung von Bächen, dem Bodenseewasser und deren Lebewesen stehen dabei im Vordergrund.

Spielerischer Forscherdrang, Spaß in der Natur und Umweltbildung prägen diese kurzweiligen Aktionen.

Auszug Flyer Kur- und Touristik Überlingen
Auszug Flyer Kur- und Touristik Überlingen

Nährere Informationen über das

Überlinger Kinderferienprogramm 2016

und den kompletten Flyer zum download gibt es unter dem Link:

http://www.ueberlingen-bodensee.de/Themen/Familien/Ueberlinger-Kinderferienprogramm-2016

 

 

Stellungnahme zur LGS 2020 in Überlingen

zur Umgestaltung des Bodenseeufers von der Sylvesterkapelle bis zur Villenbebauung am Stadteingang Überlingen West anlässlich der Landesgartenschau 2020

des NABU-Bezirksverbandes Donau-Bodensee,

der NABU-Gruppe Überlingen,

des BUND Kreisverband Bodenseekreis,

der BUND Ortsgruppe Überlingen-Owingen-Sipplingen

und des Landesnaturschutzverbandes (LNV)

nach § 67 BNatSchG (alte Fassung)

Durch die Planunterlagen und den landschaftspflegerischen Begleitplan des Büros 365° Freiraum + Umwelt haben wir zum ersten Mal Einsicht in die im gesamten geplanten Vorhaben vom Seeufer bis zur Bahnlinie und vom Bahnhof West bis zur Sylvesterkapelle erhalten. Diese Informationen lagen uns mit der Anhörung des Bebauungsplanes „Stadteingang West“ der Stadt Überlingen im Januar 2016 nur sehr unvollständig vor. Die Aussagen zu Teilen der Fauna (Wirbellose, Reptilien, Amphibien, Fledermäuse und Vögel) sind mit der derzeitigen Datenlage nur eingeschränkt beurteilbar. Unsere Stellungnahme kann nur unter Vorbehalt erfolgen, da auch noch notwendige Kartierungen der Brutvögel und Fledermäuse im Frühjahr 2016 ausstehen.

 

Für uns stellen sich im Wesentlichen folgende Maßnahmen zur Beurteilung:

  • 1. Entfernung der Ufermauern (2 Abschnitte): Die Sandsteinmauer ab Ende der Villenbebauung bis ungefähr zum Eingang Campingplatz und die Betonmauer entlang des Campingplatzes.                                                                      Die Entfernung der Sandsteinmauer halten wir für keinen wesentlichen  Eingriff in den Lebensraum der dort vorkommenden Tier- und Pflanzenwelt. Dies gilt erst recht für die Betonmauer. Wir gehen davon aus, dass die bisherige Besiedelung, besonders der Sandsteinmauer,  auch bei der neuen Ufergestaltung sich nach und nach fortsetzt.
  • 2. Gestaltung von flacheren  Böschungen (1: 20 bis 1:9,5) und steileren Wackenschüttungen (1:1,5). Die Aufwertung des limnischen Systems „Bodenseeufer“  in Bezug auf die neu entstehenden Habitate wird von uns begrüßt. Dies stellt einen Gewinn gegenüber dem bisherigen Zustand dar.
  • 3. Entfernung der Bäume (hauptsächlich Platanen) zur Gestaltung der neuen Böschungen und Entfernung der Bäume (diverse weitere Arten) außerhalb der geplanten neuen Böschungen.                                                                     Auf große Bedenken stößt die umfangreiche Entfernung von Bäumen in Hinsicht auf die dort vorhandenen Fledermaus- und Vogelvorkommen. Die betrifft insbesondere die stark gestörte Habitats- und Leitstruktur (Fledermäuse, Vögel) und vermindertes Nahrungsangebot an Insekten. Die bisherigen Untersuchen haben auch das Vorkommen geschützter Käferarten ergeben. Die Begehungen von Herrn Dr. Fiedler haben ein beachtliches und reichliches Fledermausvorkommen nachgewiesen (7 Rote-Liste Arten in BW der Stufe 1 - 3). Der untersuchte Lebensraum zeigt eine “derart hohe Dichte jagender Fledermäuse und stellt damit eine landesweite Ausnahmeerscheinung dar“ (Dr. Fiedler).                                                                                                    Die für die Uferneugestaltung notwendige Entfernung von Bäumen muss auf das absolut notwendige Minimum beschränkt werden.                                          Die vorgesehenen Ersatzpflanzungen (z.B. entlang der neuen Bahnhofstraße) müssen in ausreichender Anzahl und Größe rechtzeitig  vor Entfernung der bisherigen Leitstrukturen vorgenommen werden. Ebenfalls sind vor den Fällungen die Ersatzquartiere mittels Vogel- und Fledermauskästen (Sommer- und Winterquartiere) anzubieten.                                                                  Darüber hinaus sind Baumfällungen, die nicht im Zusammenhang mit der Uferneugestaltung stehen, möglichst  zu vermeiden. Unmittelbar vor Baumfällungen sind diese auf Fledermausbesatz (Sommer-, Übergangs- oder Winterquartiere) zu untersuchen. Wie Kartierungsergebnisse der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Bodensee zeigen, haben in den letzten 20 Jahren die Brutvögel im Durchschnitt um 47% abgenommen. Die Hauptgründe sind der Verlust geeigneter Lebensräume, Brutstätten und Nahrungshabitate.

 

Die LGS sollte Anlass dazu sein, das bisherige Gebiet in Bezug auf Bepflanzung z.B. durch Anlegen von artenreichen Blumenwiesen, standortgerechten Gehölzen und Habitatverbesserungen ökologisch erheblich aufzuwerten. Wie allerdings die Neuanpflanzung der Strandrasengesellschaft mit dem zu erwartenden Besucherstrom zu vereinbaren ist, bleibt gemäß den Erläuterungen noch offen.
Aus den o.g. Gründen sollte daher ein artenschutzrechtliches Monitoring über den Projektzeitraum und auch noch 2-4 Jahre danach erfolgen, um die erhoffte Wirksamkeit der Maßnahmen zu dokumentieren.

Stellungnahme zum download
LGS Stellungnahmen_07_2016.pdf
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Terminänderung im Juli

Familiengruppe im Juli trifft sich am 24.07.

Thema  "Fische - ein Leben im Wasser"

Die Familiengruppe macht regelmäßig einmal pro Monat, einen Naturaktionstag.

 

Wir wollen gemeinsam mit unseren Kindern einen interessanten, spielerisch lehrreichen und spaßigen Tag in der Natur erleben, vielleicht sogar mit den Großeltern oder Tante und Onkel?

In der Gemeinschaft sind auch Menschen ohne Kinder willkommen !

Die Spiele sind für Kinder von 4 bis 10 Jahre geeignet, kleinere Kinder haben ja noch die großen Hände der Erwachsenen zum mithelfen.

 

Wer sich für die Naturerlebnis-Termine interessiert, kann sich in den E-Mail-Verteiler aufnehmen lassen, um über aktuelle Termine und ihre Themen direkt informiert zu werden.

Kosten pro Termin für Nichtmitglieder : 5.- € pro Familie oder 3.- € pro Person

Mitglieder von NABU und BUND sind kostenfrei !

 

Informationen und Anmeldung bei : Familiengruppenleiterin Christina Aguirre

Tel.: 07551-67365 (Büro NABU und BUND Überlingen)

oder Email an

umweltzentrum_ueberlingen@t-online.de

Zerkariendermatitis auch im Bodensee

Infos zum lästigen aber meist harmlosen "Entenwurm"

Zerkarien, deren eigentliches Ziel Wasservögel sind, können versehentlich auch in die menschliche Haut badender Menschen eindringen. Dort gehen sie jedoch kurz nach ihrer Invasion zugrunde und verursachen schließlich eine mit starkem Juckreiz verbundene Hautreaktion ("Quaddeln").

Der Mensch stellt für die Saugwürmer einen "Fehlwirt" dar, in dem sich der Parasit aber nicht weiterentwickeln kann.

Der Landesverband des NABU Schleswig-Holstein hat auf ihrer Website einen sehr interessanten Artikel zur Zerkariendermatitis veröffentlicht, wo man auch Tips zur Vermeidung der Zerkariendermatitis bekommt.

Wer sich also ausfühlicher über den auch im Bodensee aktiven "Entenwurm" belesen möchte, kann sich unter dem folgenden Link Informationen einholen:

http://schleswig-holstein.nabu.de/naturvorort/insektenundspinnen/parasiten/

Unterstützen sie die regionale Naturschutzarbeit durch ihre Mitgliedschaft!
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Flyer zum downloaden
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