Für Mensch und Natur

Die NABU Gruppe Überlingen, setzt sich mit dem regionalen Natur- und Umweltschutz im Bodenseekreis und darüber hinaus, auseinander.

Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden,

die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

+++ Aktuelles +++

08.12.2018

Aktuelle Informationen zum Familienflohmarkt

 

Liebe Teilnehmer/-innen des NABU-Familienflohmarktes,

 

in diesem Jahr wurde der Flohmarkt gemäß dem neuen Veranstaltungskonzept, auf der östlichen Uferpromenade und dem erweiterten Platz am Mantelhafen durchgeführt. Die Standzuteilung am frühen Morgen ist gut verlaufen, wir hatten bestes Wetter und alle Beteiligten waren mit dem Tagesverlauf zufrieden.
Die verkleinerte Fläche war auch Anlass zu einer Unterschriftensammlung, bei der sich 478 Personen dafür ausgesprochen haben, dass der Flohmarkt doch auf der früheren Fläche an der Uferpromenade bis zur Grabenstraße wieder ermöglicht werden soll.

 

Die NABU-Gruppe Überlingen hat einen entsprechenden Antrag an die Stadtverwaltung gestellt. Unabhängig davon, wie eine Entscheidung in den Gemeinderatsgremien ausgeht, sind wir gehalten, nur nichtgewerbliche Anbieter zuzulassen. Es darf auch keine Neuware angeboten werden.
Dies soll durch das Anmeldeformular für einen Flohmarktstand gewährleistet werden, das auf unserer Home Page ausgefüllt und an uns versendet werden kann.

 

Der voraussichtliche Termin für den nächsten Flohmarkt ist der
Samstag, 21. September 2019

 

(leider ist der Samstag, 14.09. schon anderweitig vergeben)

 

Ihr NABU-Flohmarktteam

Cristina Aguirre de Kaysers (Geschäftsführerin NABU-Überlingen)
& Hartmut Walter (1.Vorstitzender NABU Überlingen)

 


Impressionen aus der

NABU-BUND Familiengruppe

Thema " Pilze im Wald" - Nov.18


Unterstützen Sie die Kampagne #protectwater!

Unsere Wassergesetze müssen stark bleiben

– für intakte Gewässer!

Der NABU und andere Umweltverbände haben sich zusammengeschlossen, um gegen die Verwässerung der WRRL mobil zu machen und für den Erhalt der derzeitigen strengen Vorgaben der Richtlinie zu kämpfen. Die großangelegte internationale Kampagne startete Anfang Oktober, pünktlich zum Beginn der Bürgerbefragung, die parallel zum EU-Fitness-Check von der Europäischen Kommission durchgeführt wird.

 

Bis März 2019 können alle Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme abgeben für den Schutz unserer Gewässer.

Machen auch Sie mit! Füllen Sie das Formular aus, wir senden Ihre Antwort direkt an die Europäische

Kommission:


Feldlerche erneut zum Vogel des Jahres gekürt

Agrarvogel in dramatischem Sinkflug

Jede dritte Feldlerche ist bereits verschwunden

 

 Der NABU und sein bayerischer Partner LBV, Landesbund für Vogelschutz, haben die Feldlerche (Alauda arvensis) zum „Vogel des Jahres 2019“ gewählt. Mit der Auswahl verbinden die Verbände die Forderung nach einer grundlegenden Änderung der europäischen Agrarpolitik. Auf den Star, Vogel des Jahres 2018, folgt ein weiterer Vogel der Agrarlandschaft. Damit küren der NABU und der LBV die Feldlerche zum zweiten Mal zum „Vogel des Jahres“ nach 1998.

 „Diese Ehre wurde bisher nur wenigen Vögeln zuteil. Trotz aller Anstrengungen war die erste Wahl zum Vogel des Jahres leider nicht genug, um die Art zu retten. Denn der alarmierende Rückgang bei den Beständen dieses ehemaligen Allerweltsvogels setzte sich fort“, sagt Heinz Kowalski, NABU-Präsidiumsmitglied.

 

Foto: Peter Lindel/NABU
Foto: Peter Lindel/NABU

 Mit zwischen 1,3 und 2 Millionen Revieren gehört die Feldlerche immer noch zu den häufigen Vögeln Deutschlands. Allerdings befinden sich ihre Bestände in einem deutlichen Sinkflug. Ein Drittel der Feldlerchen sind in den vergangenen 25 Jahren verschwunden. Zwischen 1990 und 2015 gab es einen Bestandsrückgang um 38 Prozent, wie offizielle Monitoringdaten des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten belegen. Aus vielen Gebieten Deutschlands ist die Feldlerche bereits völlig verschwunden.

Die Feldlerche steht als Jahresvogel auch stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil sogar noch schlechter geht. Die immer intensivere Landwirtschaft ist zum Hauptgrund für das Artensterben in Europa geworden. NABU und LBV fordern deshalb für die derzeit laufenden Verhandlungen über die künftige EU-Agrarpolitik ein radikales Umsteuern.

 

NABU-Kampagne "Neue Agrarpolitik jetzt!"

 Derzeit fließen jährlich 58 Milliarden Euro Agrarsubventionen überwiegend als pauschale Flächenprämien an Landwirte. Das sind 114 Euro pro EU-Bürger. Diese Gelder müssen künftig statt in Massenproduktion gezielt für eine naturverträgliche Landwirtschaft investiert werden, um Arten wie die Feldlerche zu retten.

Bisher haben sich jedoch weder die Bundeskanzlerin noch ihre Agrarministerin Julia Klöckner am Verhandlungstisch in Brüssel klar dazu bekannt. Die Feldlerche – und mit ihr unsere ländlichen Lebensräume mit ihrer ganzen Artenvielfalt – haben jedoch nur eine Chance, wenn die Bundesregierung auf EU-Ebene die Weichen der Agrarpolitik richtig stellt.

NABU und LBV rufen bei der Mitmach-Aktion „Meine 114 Euro“ Bürgerinnen und Bürgern auf, ihre Wünsche an eine Agrarreform EU-Parlamentariern aus ihrem Wahlkreis zu übermitteln und so zur Rettung der Feldlerche und anderer Feldvögel beizutragen.

 

Infos auch unter dem Link:

https://www.nabu.de/landingpages/24612.html

 

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