Die große Volkszählung der Vögel

Die "Stunde der Gartenvögel" und die "Stunde der Wintervögel"

Zweimal im Jahr sind alle Vogelfans aufgerufen, sich an einer großen Volkszählung rund um unsere gefiederten Freunde zu beteiligen. Im Winter findet die Zählung im Januar statt, die Stunde der Gartenvögel schlägt stets am 2. Wochenende im Mai. 


 

Stunde der Wintervögel

 

Vom 6. bis 9. Januar 2022 fand zum 12. Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt, eine gemeinsame Aktion von NABU und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV). Dabei waren alle Vogefreund*innen aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und bis 17. Januar zu melden.

Bereits bis Sonntag abend, dem 9.1., wurden an knapp 110.000 Beobachtungspunkten über 3,9 Millionen Vögel gesichtet und gemeldet.  

 

2021 hatten bei der Aktion über 175.000 Menschen aus 112.000 Gärten und Parks über 4,2 Millionen Vögel gemeldet.
 

Mehr zur Aktion und zu den Ergebnissen >

 

Einen Beitrag des ZDF Morgenmagazins zu den ersten Ergebnissen 2022 finden Sie >> hier


Die Stunde der Gartenvögel

2021 fand die bundesweite Zählaktion "Stunde der Gartenvögel" zum 17. Mal statt, wie immer am 2. Maiwochenende.   Bundesweit beteiligten sich über 140.000 Menschen. Sie zählten jeweils eine Stunde lang in über 95.000 Gärten und Parks und meldeten dem NABU und LBV insgesamt über 3,1 Millionen Vögel!

 

Die 18. Auflage der Aktion findet vom 13. bis 15. Mai 2022 statt.

  

Als Beobachtungsposten eignen sich Gärten und Balkon ebenso wie nahegelegene Parks. Notiert wird jeweils die höchste Anzahl jeder Vogelart, die man im Laufe einer Stunde gleichzeitig gesehen hat. Die Ergebnisse können per Post, Telefon oder online eingereicht werden. 

 

Alle Ergebnisse der Vogelzählung 2021 sowie der Vorjahre finden Sie  > auf der www.nabu.de.

 

Wer sich bei den Vogelzählungen oder im Alltag die Bestimmung von Vogelarten erleichtern will, kann dort auch einen  Online-Vogelführer bestellen.

 

Die Daten aus den Zählungen liefern wichtige Erkenntnisse, wie sich die Vogelbestände im Siedlungsraum entwickeln. Je mehr Menschen sich daran beteiligen, desto aussagekräftiger sind die Daten. Und umso gezielter können Schutzmaßnahmen ergriffen werden.